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Emil Weber Motos AG
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Götz und Näpflin fahren die WMMarcel Götz und Harry Näpflin waren zum Saisonausklang und zum testen neuer Teile mit ihren Sponsoren Diener und Weber Ende November in Spanien und unterhielten sich abends bei einem Bier über die Kosten in der DM. Da außer Michelin Deutschland keine deutschen Sponsoren an Bord waren, mussten die beiden einen Großteil aus der eigenen Tasche zuschießen. Plötzlich stellte Rolf Diener die verhängnisvolle Frage: «Warum startet ihr nicht in der WM? Was kostet das?» erinnert sich Götz. «Harry und ich schauten uns an. Wir rechneten an dem Abend die Kosten ganz grob zusammen, bevor wir uns dann in den nächsten Tagen hinsetzen und eine präzise Kalkulation machten. Rolf Diener und Emil Weber haben dann gemeinsam einen Großteil des Budgets gestemmt, so dass wir jetzt WM fahren können und dafür aus eigener Tasche weniger beisteuern müssen als vorher in der DM.» Folgerichtig heißt das Team auch Diener-Weber Racing Team. Damit wird in der WM endlich wieder (schwyzer-)deutsch gesprochen. Geplant ist die Teilnahme an der SM und WM. «Nachdem ich 2011 in der SM ‚nur‘ Vizemeister wurde, hat der SM-Titel dieses Jahr für mich oberste Priorität. Auch Gaststarts in der DM sind angedacht und wir wollen in der DM starten, wo es für uns Sinn macht» definiert Götz die Prioritäten. Dafür kommen wegen der Nähe zur Schweiz Freiburg und St. Wendel in Betracht. Götz, der schon 2005 – 2007 WM fuhr (2 Podiums, beste Saison P5), freut sich, auf Weltklasseniveau zu fahren. «Es ist eine Herausforderung, gegen die Weltbesten anzutreten und sich mit ihnen zu messen. Technisch gesehen sind wir auf WM-Niveau. 2007 bin ich auf einem Level mit Winstanley gefahren. Er stellt die Messlatte dar. Top 10 Plätze sollten realistisch sein. Mit etwas Glück und wenn alles passt, sollten wir auch das ein oder andere Top 5-Ergebniss einfahren können» beschreibt der Kawasaki-Fahrer die Ziele. «Der Umgang mit den Golden Tyre ist neu. Auch wird es spannend sein, zu sehen, ob die Reifen zum Motorrad und Fahrstil passen. Aber letztendlich ist es der gleiche Reifen für alle. Wir besorgen uns jetzt Reifen und werden fleißig testen.» Ein erstes Zusammentreffen mit der WM-Elite ist bei einem Test Ende März in Castelletto geplant. Ein Start beim 1. IM-Lauf in Latina böte die Gelegenheit, zu einem Abschließenden Test unter Wettkampfbedingungen.
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